Abwicklungsdatum

Abwicklungsdatum

Im frenetischen Treiben des Tradings treffen wir auf vielfältige Begriffe, die uns oft neu sind. Heute werfen wir Licht auf einen solchen Begriff: das Abwicklungsdatum.

Was ist das Abwicklungsdatum?

Das Abwicklungsdatum - auch als "Settlement Date" bekannt - ist das Datum, an dem eine Transaktion abgeschlossen ist. Hier wechselt die Ware (zum Beispiel eine Aktie) den Besitzer, und es erfolgt die Ausgleichszahlung. Im Gegensatz zum Ausführungsdatum, dem Tag, an dem die Order platziert wurde, ist das Abwicklungsdatum also der Tag, an dem der Handel abgeschlossen wird.

Wann liegt das Abwicklungsdatum?

Das Abwicklungsdatum liegt normalerweise einige Tage nach dem Transaktionsdatum. Wie viele Tage das genau sind, hängt vom jeweiligen Markt, dem gehandelten Produkt und den spezifischen Regeln des Börsenplatzes ab. Bei Aktiengeschäften zum Beispiel beträgt das sogenannte "Settlement" oft zwei Arbeitstage (T+2), wobei das "T" für das Transaktionsdatum steht.

Warum ist das Abwicklungsdatum wichtig?

Das Abwicklungsdatum hat unter anderem Einfluss auf die Frage, ob und wann Gewinne aus dem Handel realisiert sind oder Verluste feststehen. Ab diesem Datum zählt der neue Eigentümer als offizieller Halter und hat Anspruch auf Dividenden und andere Ausschüttungen. Auch bei der Berechnung der Steuer hat das Abwicklungsdatum Bedeutung - denn es bestimmt den Zeitpunkt des Zuflusses, also wann eine Einnahme steuerrechtlich relevant wird.

Abwicklungsdatum im Online-Trading

Im Zeitalter des Online-Trading scheinen Transaktionen oft in Echtzeit abzuwickeln. Tatsächlich wird die Abwicklung aber meist immer noch nach dem traditionellen Schema durchgeführt, sodass das Abwicklungsdatum meist einige Tage nach dem Handelstag liegt. Auch hier zeigt sich also: Kenntnisse des Abwicklungsdatum sind unerlässlich für einen sicheren und informierten Handel.

Wir hoffen, dass wir etwas Licht ins Dunkel um das Abwicklungsdatum bringen konnten und wünschen fröhliches Handeln!