Liquidation
Liquidation
Liquidation im Trading – Was bedeutet das?
Die Liquidation ist ein zentraler Begriff im Trading. Sie beschreibt den Vorgang, bei dem eine offene Position automatisch geschlossen wird. Dies geschieht, wenn das eingesetzte Kapital nicht mehr ausreicht, um Verluste zu decken. Besonders bei gehebelten Produkten wie Futures oder CFDs ist die Liquidation ein wichtiges Thema.
Wie funktioniert eine Liquidation?
Beim Handel mit Hebelprodukten leihst du dir Geld, um größere Positionen zu handeln. Fällt der Kurs stark gegen deine Position, sinkt dein eingesetztes Kapital. Erreicht es eine bestimmte Grenze, die sogenannte Liquidationsschwelle, schließt die Handelsplattform deine Position automatisch. So schützt sie sich und dich vor noch größeren Verlusten.
Warum kommt es zur Liquidation?
Die Liquidation tritt ein, wenn dein Konto nicht mehr genug Geld hat, um die laufenden Verluste auszugleichen. Das passiert oft bei starker Kursbewegung oder zu hohem Hebel. Die Plattform verkauft dann deine Position zum aktuellen Marktpreis. So kann dein Konto nicht ins Minus rutschen.
Beispiel für eine Liquidation
Stell dir vor, du setzt 100 Euro auf einen steigenden Kurs mit einem Hebel von 10. Wenn der Kurs um 10 Prozent fällt, ist dein Einsatz aufgebraucht. Die Plattform löst deine Position auf – das ist die Liquidation. Du verlierst deinen Einsatz, aber nicht mehr.
Wie kannst du eine Liquidation vermeiden?
Setze nur so viel Geld ein, wie du bereit bist zu verlieren. Nutze einen geringeren Hebel und sichere deine Positionen mit einem Stop-Loss. Überwache dein Konto regelmäßig. So verringerst du das Risiko einer Liquidation.
Fazit: Liquidation im Trading
Die Liquidation schützt Trader vor noch größeren Verlusten. Sie ist vor allem bei gehebelten Produkten wichtig. Verstehe die Regeln und setze Risikomanagement ein, um Verluste zu begrenzen. So bleibst du beim Trading auf der sicheren Seite.
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