Nachschussgrenze
Nachschussgrenze
Nachschussgrenze: Definition und Bedeutung im Trading
Die Nachschussgrenze ist ein wichtiger Begriff im Trading. Sie beschreibt den Punkt, an dem ein Trader zusätzliches Geld auf sein Handelskonto einzahlen muss. Dies passiert, wenn das eigene Guthaben nicht mehr ausreicht, um offene Positionen abzusichern.
Wie entsteht eine Nachschussgrenze?
Beim Trading mit Hebelprodukten wie CFDs oder Futures setzt du oft nur einen Teil des Handelswerts als Sicherheit ein. Fällt der Kurs gegen deine Position, sinkt dein Kontostand. Wird die Nachschussgrenze erreicht, fordert der Broker einen sogenannten Margin Call. Du musst dann Geld nachschießen, um deine Position zu halten.
Warum ist die Nachschussgrenze wichtig?
Die Nachschussgrenze schützt den Broker vor Verlusten. Sie hilft auch dir, das Risiko besser zu steuern. Ohne diese Grenze könntest du mehr Geld verlieren, als du eingezahlt hast. Viele Broker bieten heute einen Schutz vor Nachschusspflichten an. Trotzdem solltest du die Nachschussgrenze immer im Blick behalten.
Beispiel für eine Nachschussgrenze im Trading
Stell dir vor, du eröffnest eine Position mit 1.000 Euro und nutzt einen Hebel von 10. Dein Broker verlangt eine Sicherheitsleistung von 100 Euro. Sinkt dein Kontostand durch Verluste auf 50 Euro, erreichst du die Nachschussgrenze. Du musst dann Geld nachzahlen, um die Position weiter zu halten.
Tipps zum Umgang mit der Nachschussgrenze
Setze immer ein Stop-Loss, um Verluste zu begrenzen. Prüfe vor dem Handel, ob dein Broker einen Nachschussschutz bietet. Überwache regelmäßig dein Konto, damit du die Nachschussgrenze nicht überraschend erreichst. So handelst du sicherer und kontrollierst dein Risiko besser.