Settlement-Date
Settlement-Date
Settlement-Date: Was bedeutet das im Trading?
Das Settlement-Date ist ein zentraler Begriff im Trading. Es beschreibt den Tag, an dem eine Wertpapier-Transaktion endgültig abgeschlossen wird. Erst an diesem Datum wechseln Geld und Wertpapiere tatsächlich den Besitzer.
Wie funktioniert das Settlement-Date?
Nach dem Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers folgt das Settlement-Date meist einige Tage später. In Europa liegt dieser Tag oft zwei Werktage nach dem Handelstag. An diesem Tag wird der Kaufpreis bezahlt und das Wertpapier übertragen. Bis zum Settlement-Date bleibt der Verkäufer Eigentümer des Wertpapiers.
Warum ist das Settlement-Date wichtig?
Das Settlement-Date ist wichtig, weil erst dann alle Rechte und Pflichten aus dem Handel übergehen. Wer zum Beispiel eine Aktie vor dem Settlement-Date verkauft, erhält Dividenden oder Stimmrechte noch nicht. Erst nach dem Settlement-Date ist der Käufer der neue Eigentümer.
Beispiel für ein Settlement-Date im Trading
Ein Trader kauft am Montag Aktien. Das Settlement-Date ist am Mittwoch. Erst am Mittwoch werden die Aktien auf das Depot des Käufers gebucht. Gleichzeitig wird das Geld vom Konto abgebucht. Vor dem Settlement-Date kann der Käufer die Aktien noch nicht weiterverkaufen.
Unterschied zum Trade-Date
Das Trade-Date ist der Tag, an dem der Handel stattfindet. Das Settlement-Date ist der Tag, an dem die Abwicklung erfolgt. Beide Daten sind im Trading wichtig, aber sie haben unterschiedliche Aufgaben.
Fazit: Settlement-Date im Trading
Das Settlement-Date sorgt für Klarheit und Sicherheit im Trading. Es regelt, wann Wertpapiere und Geld endgültig den Besitzer wechseln. Wer im Trading aktiv ist, sollte das Settlement-Date immer im Blick behalten.