Stop-Limit
Stop-Limit
Stop-Limit: Definition und Bedeutung im Trading
Der Begriff Stop-Limit beschreibt eine spezielle Order-Art im Trading. Sie verbindet zwei wichtige Order-Typen: die Stop-Order und die Limit-Order. Trader nutzen eine Stop-Limit-Order, um Wertpapiere zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Das Ziel: Mehr Kontrolle über den Ausführungspreis und weniger Risiko durch starke Kursschwankungen.
Wie funktioniert eine Stop-Limit-Order?
Eine Stop-Limit-Order besteht aus zwei Preisangaben: dem Stop-Preis und dem Limit-Preis. Sobald der Kurs eines Wertpapiers den Stop-Preis erreicht oder überschreitet, wird die Order aktiviert. Die Order wird dann als Limit-Order an die Börse weitergeleitet. Sie wird nur ausgeführt, wenn der Kurs das Limit nicht überschreitet.
Beispiel für eine Stop-Limit-Order
Angenommen, eine Aktie steht bei 50 Euro. Du möchtest verkaufen, falls der Kurs auf 48 Euro fällt, aber nicht unter 47 Euro. Du setzt den Stop-Preis auf 48 Euro und das Limit auf 47 Euro. Fällt der Kurs auf 48 Euro, wird die Order aktiviert. Sie wird aber nur ausgeführt, wenn der Kurs mindestens 47 Euro erreicht.
Vorteile der Stop-Limit-Order im Trading
Die Stop-Limit-Order gibt dir mehr Kontrolle über den Ausführungspreis. Du schützt dich vor plötzlichen Kurseinbrüchen. Gleichzeitig verhinderst du, dass deine Order zu einem deutlich schlechteren Preis ausgeführt wird. Besonders in volatilen Märkten kann das wichtig sein.
Risiken und wichtige Hinweise zur Stop-Limit-Order
Eine Stop-Limit-Order garantiert keine Ausführung. Wenn der Kurs das Limit nicht erreicht, bleibt die Order offen. Das kann passieren, wenn der Markt schnell fällt oder steigt. Prüfe daher regelmäßig deine Orders und passe sie bei Bedarf an.
Fazit: Wann ist eine Stop-Limit-Order sinnvoll?
Die Stop-Limit-Order eignet sich für Trader, die Wert auf einen festen Ausführungspreis legen. Sie hilft, Verluste zu begrenzen und Gewinne zu sichern. Wer gezielt Risiken steuern will, sollte die Stop-Limit-Order kennen und richtig einsetzen.