Stop-Order
Stop-Order
Stop-Order: Definition und Bedeutung im Trading
Eine Stop-Order ist ein wichtiges Werkzeug im Trading. Sie hilft dabei, Verluste zu begrenzen oder Gewinne zu sichern. Viele Trader nutzen die Stop-Order, um ihre Positionen automatisch zu verkaufen oder zu kaufen, wenn ein bestimmter Kurs erreicht wird.
Wie funktioniert eine Stop-Order?
Eine Stop-Order wird erst aktiv, wenn der festgelegte Kurs, der sogenannte Stop-Preis, erreicht oder überschritten wird. Sobald das passiert, wandelt sich die Stop-Order in eine normale Marktorder um. Das bedeutet, die Aktie oder ein anderes Wertpapier wird zum nächstmöglichen Preis verkauft oder gekauft.
Arten von Stop-Orders
Es gibt verschiedene Arten von Stop-Orders. Die bekannteste ist die Stop-Loss-Order. Sie schützt vor großen Verlusten, indem sie automatisch verkauft, wenn der Kurs unter einen bestimmten Wert fällt. Die Stop-Buy-Order hingegen kauft ein Wertpapier, wenn der Kurs einen bestimmten Wert überschreitet. So können Trader von steigenden Kursen profitieren.
Vorteile einer Stop-Order
Eine Stop-Order gibt Sicherheit. Sie hilft, Emotionen beim Handeln zu vermeiden. Trader müssen nicht ständig den Markt beobachten. Die Stop-Order übernimmt die Kontrolle, wenn der Kurs das gewünschte Niveau erreicht.
Beispiel für eine Stop-Order im Trading
Angenommen, du kaufst eine Aktie für 100 Euro. Du möchtest nicht mehr als 10 Euro verlieren. Dann setzt du eine Stop-Order bei 90 Euro. Fällt der Kurs auf 90 Euro oder darunter, verkauft das System die Aktie automatisch. So schützt du dein Kapital.
Wichtige Hinweise zur Nutzung von Stop-Orders
Eine Stop-Order garantiert nicht immer den gewünschten Ausführungskurs. Bei starken Kursschwankungen kann der Verkaufspreis niedriger oder der Kaufpreis höher ausfallen. Trotzdem bleibt die Stop-Order ein nützliches Werkzeug für das Risikomanagement im Trading.