Stop-Preis
Stop-Preis
Stop-Preis – Definition und Bedeutung im Trading
Der Stop-Preis ist ein zentraler Begriff im Trading. Er beschreibt den Kurs, bei dem eine Stop-Order aktiviert wird. Sobald der Markt diesen festgelegten Preis erreicht oder überschreitet, wandelt sich die Order in eine Marktorder oder Limitorder. Das Ziel: Verluste begrenzen oder Gewinne sichern.
Wie funktioniert der Stop-Preis?
Ein Trader legt den Stop-Preis vorab fest. Er gibt an, ab welchem Kurs ein Wertpapier automatisch verkauft oder gekauft werden soll. Fällt der Kurs zum Beispiel unter den gewählten Stop-Preis, wird die Order ausgelöst. So schützt du dich vor größeren Verlusten, falls der Markt plötzlich kippt.
Warum ist der Stop-Preis wichtig?
Der Stop-Preis hilft, Emotionen beim Trading zu kontrollieren. Du musst nicht ständig den Markt beobachten. Mit einem klug gesetzten Stop-Preis kannst du Risiken besser steuern. Gerade Anfänger profitieren davon, weil sie so Verluste begrenzen und Gewinne sichern können.
Beispiel für die Anwendung des Stop-Preises
Angenommen, du kaufst eine Aktie für 100 Euro. Du setzt einen Stop-Preis bei 95 Euro. Fällt der Kurs auf 95 Euro oder darunter, verkauft dein Broker die Aktie automatisch. So verlierst du maximal 5 Euro pro Aktie, auch wenn der Kurs weiter fällt.
Unterschied zwischen Stop-Preis und Limit-Preis
Der Stop-Preis bestimmt, wann eine Order aktiviert wird. Der Limit-Preis legt fest, zu welchem Kurs die Order ausgeführt werden soll. Bei einer Stop-Limit-Order kombinierst du beide Preise. So kannst du noch genauer steuern, wie deine Order abgewickelt wird.
Fazit: Stop-Preis als Schutzmechanismus
Der Stop-Preis ist ein wichtiges Werkzeug für jeden Trader. Er hilft, Verluste zu begrenzen und Gewinne zu sichern. Mit dem richtigen Einsatz des Stop-Preises handelst du disziplinierter und erfolgreicher.