Volumenbalken
Volumenbalken
Volumenbalken – Definition und Bedeutung im Trading
Der Begriff Volumenbalken beschreibt im Trading eine spezielle Art der Kursdarstellung. Hierbei steht nicht die Zeit, sondern das gehandelte Volumen im Mittelpunkt. Ein Volumenbalken entsteht immer dann, wenn eine festgelegte Menge an Aktien, Währungen oder anderen Finanzprodukten umgesetzt wurde.
Wie funktionieren Volumenbalken?
Im Gegensatz zu klassischen Zeit-Charts, wie Minuten- oder Stundenkerzen, zeigt ein Volumenbalken die Preisbewegung nach einer bestimmten Anzahl gehandelter Einheiten. Das bedeutet: Erst wenn das vorgegebene Volumen erreicht ist, entsteht ein neuer Balken. Dadurch passen sich die Balken flexibel an die Marktaktivität an.
Vorteile von Volumenbalken im Trading
Volumenbalken helfen Tradern, Phasen mit hoher und niedriger Aktivität besser zu erkennen. In ruhigen Zeiten entstehen weniger Balken, bei starkem Handel erscheinen sie schneller. So lassen sich wichtige Preisbereiche und mögliche Einstiegs- oder Ausstiegspunkte gezielter finden. Besonders bei schnellen Marktbewegungen bieten Volumenbalken einen klareren Überblick als Zeit-Charts.
Beispiel für den Einsatz von Volumenbalken
Angenommen, ein Trader stellt einen Volumenbalken-Chart auf 1.000 gehandelten Aktien ein. Sobald 1.000 Aktien umgesetzt wurden, bildet sich ein neuer Balken – unabhängig davon, wie viel Zeit vergeht. So erkennt der Trader sofort, wann größere Marktteilnehmer aktiv werden.
Fazit: Volumenbalken als Werkzeug für Trader
Volumenbalken bieten eine flexible und praxisnahe Sicht auf den Markt. Sie helfen, Handelsaktivität zu analysieren und Trends frühzeitig zu erkennen. Für viele Trader sind Volumenbalken ein wichtiges Werkzeug, um bessere Entscheidungen zu treffen und das eigene Risiko zu steuern.