X-Book
X-Book
X-Book: Bedeutung im Trading
Das X-Book ist ein Begriff aus der Welt des Tradings. Es beschreibt ein spezielles Buchungssystem, das viele Broker nutzen. Im X-Book werden die Trades der Kunden direkt an den Markt weitergeleitet. Der Broker nimmt dabei keine Gegenposition ein. Stattdessen agiert er als Vermittler zwischen dem Trader und dem Markt.
Wie funktioniert das X-Book?
Im X-Book landen die Aufträge der Trader nicht im internen System des Brokers. Sie werden stattdessen extern ausgeführt. Das bedeutet: Der Broker leitet die Order an einen Liquiditätsanbieter oder eine Börse weiter. Der Trader handelt also direkt mit dem Markt. Der Broker verdient meist durch eine kleine Gebühr oder einen Aufschlag auf den Spread.
Vorteile des X-Book für Trader
Das X-Book bietet für Trader mehrere Vorteile. Es sorgt für mehr Transparenz, weil der Broker kein Interesse am Verlust des Kunden hat. Interessenkonflikte entstehen so kaum. Die Ausführung der Trades ist oft schneller und fairer. Trader erhalten meist echte Marktpreise.
Unterschied zum B-Book
Im Gegensatz zum X-Book gibt es das sogenannte B-Book. Dort nimmt der Broker die Gegenposition zum Kunden ein. Das kann zu Interessenkonflikten führen. Beim X-Book besteht dieses Risiko nicht, da der Broker die Order weiterleitet.
Für wen eignet sich das X-Book?
Das X-Book eignet sich besonders für erfahrene Trader. Wer Wert auf faire Ausführung und echte Marktpreise legt, profitiert davon. Auch Anfänger können vom X-Book profitieren, wenn sie Transparenz schätzen. Es lohnt sich, beim Broker nachzufragen, ob ein X-Book angeboten wird.