Zinsmarge
Zinsmarge
Zinsmarge – Bedeutung im Trading
Die Zinsmarge ist ein wichtiger Begriff im Bereich Trading. Sie beschreibt den Unterschied zwischen den Zinssätzen, die Banken oder Broker für Kredite verlangen, und den Zinssätzen, die sie für Einlagen zahlen. Im Trading-Kontext betrifft die Zinsmarge vor allem Geschäfte mit Hebelwirkung, wie zum Beispiel beim Forex-Handel oder beim Handel mit CFDs.
Wie entsteht eine Zinsmarge?
Die Zinsmarge entsteht, wenn ein Trader Geld leiht, um eine größere Position zu handeln. Der Broker verlangt dafür einen bestimmten Zinssatz. Gleichzeitig zahlt der Broker für das hinterlegte Kapital oft einen niedrigeren Zinssatz. Die Differenz zwischen diesen beiden Zinssätzen ist die Zinsmarge.
Beispiel für die Zinsmarge im Trading
Angenommen, du möchtest mit 10.000 Euro handeln, hast aber nur 1.000 Euro eigenes Kapital. Den Rest leihst du dir vom Broker. Der Broker verlangt dafür 5 % Zinsen pro Jahr. Für dein eigenes Kapital bekommst du aber nur 1 % Zinsen. Die Zinsmarge beträgt in diesem Fall 4 %. Dieser Wert beeinflusst direkt deine Kosten beim Trading.
Warum ist die Zinsmarge wichtig?
Die Zinsmarge hat einen direkten Einfluss auf deinen Gewinn oder Verlust. Je höher die Zinsmarge, desto mehr Kosten entstehen dir beim Halten von Positionen über Nacht. Besonders bei gehebelten Produkten kann die Zinsmarge schnell einen großen Teil des Gewinns auffressen. Deshalb solltest du die Zinsmarge immer im Blick behalten, wenn du planst, Positionen länger zu halten.
Tipps zum Umgang mit der Zinsmarge
Vergleiche die Zinsmarge verschiedener Broker, bevor du dich entscheidest. Informiere dich über die aktuellen Zinssätze für Einlagen und Kredite. Halte Positionen möglichst nicht zu lange offen, wenn die Zinsmarge hoch ist. So kannst du unnötige Kosten vermeiden und deine Rendite verbessern.